Frauen und Wald – Warum der Wald immer weiblicher wird

26.08. bis 24.09.2022 in den Räumen des ehemaligen Bekleidungsgeschäftes Walter in Fürth.

Frauen und ihre jeweilige Beziehung zum Wald stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung in Fürth unter dem Titel “Frauen und Wald”. Auf Roll-up-Bannern und mit Dioramen wird dargestellt, dass der Wald immer “weiblicher” wird. Die Ausstellung in den Räumen vom ehemaligen Bekleidungsgeschäft “Walter”, Heppenheimer Str. 8, in Fürth wird am 26. August 2022 eröffnet und ist bis 24.09.2022 zu sehen.

Anlass für das Ausstellungsthema sind unter anderem aktuelle Zahlen, wonach rund 40 Prozent des privaten Waldes in Frauenhand sind. Zudem sind Frauen in den Forstverwaltungen und auch als Försterinnen immer öfter vertreten. Der Wald ist bis heute in der öffentlichen Wahrnehmung eine Männerdomäne. Mit der Ausstellung wird aber deutlich, dass der Wald auch Frauensache ist.

Was haben Frauen mit dem Wald zu tun? Viele wissen nicht, dass es die „Kulturfrauen“ nach dem Krieg waren, die mit dazu beigetragen haben, den Wald wieder zu dem zu machen, was wir heute vorfinden: einen Wald für Erholung, für die bauliche und industrielle Nutzung, als Wasserspeicher, Heimat vieler unserer Wildtiere usw.

Was früher undenkbar war, ist heute fast selbstverständlich: Frauen, die als Försterin den Wald betreuen, Frauen, die die Jagd im Wald ausüben, Rangerinnen, die Waldführungen machen, Waldpädagoginnen, die Kräuter und Waldbewuchs zu nutzen wissen.

All das möchte die Ausstellung Frauen und Wald, die vom Katholischen Frauenbund initiiert wurde, in Fürth vorstellen. Während der Ausstellung werden verschiedene Infoveranstaltungen und Vorträge stattfinden. Genaueres wird zu gegebener Zeit veröffentlicht. 

Der katholische Frauenbund Fürth würde sich sehr freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen und mit uns „in den Wald gehen“.