Gelebte Solidarität! Wir nähen Mundschutz!

Frauenbundfrauen und viele weitere hilfsbereite Personen zeigen großartige Solidarität und helfen den Mangel an Mundschutz in Klinik, Hilfs- und Rettungsdiensten in Weinheim und Heppenheim zu verringern.

Seit vielen Jahren nähen Frauenbundfrauen aus Fürth, Landfrauen aus Mörlenbach und weitere Unterstützerinnen für das Krankenhaus Weinheim und Heppenheimer Frauenbundfrauen für das Kreiskrankenhaus in Heppenheim Herzkissen und Taschen für Drainagebeutel für an Brustkrebs erkrankte Frauen. So war es naheliegend genau diese Gruppen zum Nähen von „Mundschutz“ anzusprechen. Die Bereitschaft ließ nicht lange auf sich warten. In Windeseile wurde ein Netzwerk aktiver Näherinnen und Näher geknüpft. Nach Zustellung oder Abholung gerichteter Stofftüten und Anleitung per Video konnte die häusliche Produktion beginnen. Der Rückweg ist ebenso organisiert

Inge Langer, Maria Dreißigacker, Kerstin Vogl und Hiltrud Lennert sind stolz und dankbar für die gelebte Solidarität.

Handy Sammelaktion erfolgreich

Der Zweigverein Worms-Abenheim unterstützte die Missio Handysammelaktion.

An drei Sammelstellen, der KITA St.Hildegard und der katholischen öffentlichen Bücherei Worms-Abenheim, sowie dem KITA Morgenstern in Mörstadt, konnten die Althandys abgegeben werden. Durch persönliche Ansprache, mit Plakaten und Flyern wurde auf die Aktion aufmerksam gemacht und insgesamt 83 Althandys gesammelt. Diese sind Gold wert: 41 Handys enthalten so viele wertvolle Edelmetalle wie eine ganze Tonne Golderz. Die gespendeten Handys helfen doppelt: Erstens werden die enthaltenen Rohstoffe recycelt und zweitens wird ein Projekt im Kongo für Überlebende des blutigen Bürgerkrieges unterstützt, dessen Ursache die wertvollen Mineralien wie Gold und Coltan sind, die die Rebellen illegal außer Land bringen, um ihren Krieg zu finanzieren.

 

Zweigvereinsvorsitzende Maria Kaltenthaler bedankte sich bei bei Frau Gärtner und Kloos von der KITA Worms-Abenheim und Frau Hemer von der KITA Mörstadt sowie Bücherei für das Aufstellen der Sammelboxen und die erfolgreiche Werbung.

Bischofskonferenz

131.000 Unterschriften haben KDFB und Kfd bei ihren Aktionen für eine geschlechtergerechte und glaubwürdige Kirche gesammelt.

Diese wurden am Montag, 2. März 2020  gemeinsam von der kfd-Bundesvorsitzenden Mechthild Heil und der Vize Präsidentin Birgit Mock aus dem KDFB-Präsidium , anlässlich der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, an Kardinal Reinhard Marx und Bischof Franz-Josef Bode für die Deutsche Bischofskonferenz sowie Prof. Dr. Thomas Sternberg und Karin Kortmann für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, in Mainz überreicht.

Wir deuten dies als gutes Zeichen dafür, dass das Thema geschlechtergerechte Kirche auf dem weiteren Synodalen Weg mit Nachdruck verfolgt werden soll. Wir werden es jedenfalls tun! 

Ca. 100 Frauen aus verschiedenen katholischen Frauenverbänden trafen sich zuvor bereits ab 12.00 Uhr auf dem Domplatz in Mainz, um gemeinsam zu singen und zu beten.

Die nächste Veranstaltung Maria schweige nicht / Maria 2.0 findet am Sonntag, 26.04.2020 in der Katholischen Kirche „Erscheinung des Herrn“ Mozartstr. Heppenheim, um 18.00 Uhr statt.

Heute schon die herzliche Einladung an alle interessierten Frauen und Männer.

Solidarität mit Frauen und Mädchen in Simbabwe

Weltgebetstag: Schulden erlassen – Zukunft ermöglichen

Am ersten Freitag im März findet traditionell der Weltgebetstag der Frauen statt. In diesem Jahr treffen sich am 6. März unter dem Motto „Steh auf und geh!“ Frauen in über 120 Ländern zum Gebet und zur Feier von Gottesdiensten. Viele Zweigvereine des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) sind in die aktive, ökumenisch getragene Vorbereitung eingebunden. „Jede Gottesdienstbesucherin weiß, dass weltweit viele hunderttausend Menschen die gleiche Liturgie feiern. Sie sind auf diese Weise miteinander in Solidarität verbunden“, stellt KDFB-Vizepräsidentin Sabine Slawik fest.

„Frauen können beim Weltgebetstag eine ihnen gemäße ganzheitliche Spiritualität leben“, betont Emilia Müller, Vorsitzende des KDFB-Landesverbandes Bayern. Dieser bietet seit 1988 ökumenische Vorbereitungswochenenden für den Weltgebetstag (WGT) an. „Die Grundideen des Weltgebetstags sind informiertes Beten, also Gottesdienst feiern mit dem Wissen um die Lebenssituation im Weltgebetstagsland. Zum anderen betendes Handeln, denn durch die Kollekte werden Frauen und Mädchen weltweit gefördert“, so Müller.

Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 die Bibelstelle Joh 5,2-9a (Heilung des Gelähmten) ausgelegt und einen Gottesdienst erstellt. Die Situation des Landes und besonders die Lebenswelt von Frauen werden thematisiert. Aufgrund der hohen Verschuldung fehlt Simbabwe der Zugang zu internationalen Krediten und zur Entwicklungs-zusammenarbeit. Ebenso leidet die Qualität des Gesundheitssystems. Deshalb setzt sich der Weltgebetstag mit einer Unterschriftenaktion dafür ein, dass Deutschland auf einen Teil der Schuldenrückzahlung verzichtet und die simbabwische Regierung stattdessen das Geld in einen unabhängigen Fonds für die Förderung von Gesundheitsprogrammen einzahlt. “Gesundheit statt Schulden” lautet die Devise. Mehr unter www.weltgebetstag.de

Der KDFB ist Teil der großen ökumenischen Bewegung Weltgebetstag. „Seit über 100 Jahren macht sich der WGT weltweit für die Rechte und Interessen von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft stark. Aktuell werden 58 Projekte in 26 Ländern unterstützt“, so Sabine Slawik.“ Die wichtige Kollekte des Weltgebetstages ist Zeichen einer grenzenlosen Frauensolidarität und des Friedens. Für Emilia Müller gehören spirituelle Verbundenheit und das Engagement für soziale Gerechtigkeit zusammen. „Unsere Unterstützung hat die Stärkung von Frauen und Mädchen zum Ziel. Es geht darum, Notlagen von Frauen zu verändern und ihre Ausbeutung, Unterdrückung und Ausgrenzung zu verhindern“, so Müller.

Quelle Bilder: https://weltgebetstag.de/

Aufruf zur Unterstützung!

Im November 2019 startete die bei der KDFB Bundesdelegiertenversammlung beschlossene Unterschriftenaktion für eine glaubwürdige und zukunftsfähige Kirche. Auch die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) führte seit September 2019 eine Unterschriftenaktion für eine geschlechtergerechte Kirche durch. Bis zum 31.01.2020 wurden gemeinsam rund 130.000 Unterschriften gesammelt und vielleicht hat auch Ihre Unterschrift zu diesem bemerkenswerten Ergebnis beigetragen!

Gemeinsam werden wir (KDFB) und kfd am Montag, 02.03.2020, vor Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe in Mainz, diese Unterschriften übergeben. Damit möglichst viele Frauen und gerne auch Männer vor Ort sind und zeigen, dass sie sich für eine Erneuerung der Kirche einsetzen, laden kfd und KDFB zur Begegnung, zum Gespräch, zum Beten und Singen ab 12:00 Uhr auf den Mainzer Domplatz ein. Wir wollen ein starkes Zeichen setzen!!! Bitte auch an ein weißes Accessoire  denken! Die Übergabe der Unterschriften wird um 13.30 Uhr sein.

Soli-Brot-Aktion 2020

Ein eindrucksvolles Beispiel für Frauensolidarität des KDFB-Diözesanverbands Mainz – die Beteiligung an der Soli-Brot-Aktion 2020

Auch in diesem Jahr unterstützt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) im Bistum Mainz mit seinen Zweigvereinen Fürth, Heppenheim, Abenheim, Viernheim und Krumbach, die Soli-Brot-Aktion. Sie findet bundesweit in der Fastenzeit vor Ostern statt und steht unter dem Motto „Backen. Teilen. Gutes tun.“
Die Aktion wird seit 2013 vom KDFB-Bundesverband und dem Katholischen Werk der Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR gemeinsam getragen. Der Aktionszeitraum dauert von Aschermittwoch (26. Februar 2020) bis Karsamstag (11. April 2020).

Zahlreiche Bäckereien erklären sich bereit, während der Fastenzeit ein so genanntes „Solibrot“ zu verkaufen. Dabei handelt es sich entweder um ein speziell für die Aktion entwickeltes Brot oder um ein Brot aus dem üblichen Sortiment, das mit einem Benefizanteil, einer selbstbestimmten Spende pro Brot, verkauft wird. Die Kundinnen und Kunden unterstützen durch den Kauf des Brotes ein Projekt zur Förderung von Frauen und Familien in Afrika. Der DV Mainz unterstützt das Projekt „Mädchen auf der Straße– Resue dada centre “ in Kenia. Das Projekt kümmert sich um Mädchen und Frauen, die sich in der Hauptstadt bessere Lebensbedingungen erhoffen, aber oftmals dort diskriminiert und Gewalt an Leib und Seele erfahren. Das Ziel ist, dass diese Frauen Hilfe erfahren und eine Schulausbildung absolvieren, denn nur eine Schulausbildung gewährt Zukunft. Die Mädchen und Frauen sollen in der Lage sein aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die Soli-Brot-Aktion ist in diesem Jahr wiederum Bestandteil der KDFB-Kampagne „bewegen!“ und damit ein Beitrag zum Themenfeld „Frauensolidarität“. „Die Soli-Brot-Aktion ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Frauensolidarität über alle Grenzen hinweg aussehen und was sie bewegen kann,“ erklärt Diözesanvorsitzende Hiltrud Lennert. Gelebte Solidarität und verantwortliches Handeln im Alltag sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass alle Menschen in Frieden untereinander und mit der Umwelt leben können. Mit der Soli-Brot Aktion möchten wir den Blick für gerechtere Lebensbedingungen in den Ländern des Südens schärfen. Brot ist mehr als ein Lebensmittel, es ist Symbol für Gerechtigkeit und Frieden. Wir wollen mitverantwortlich sein für eine lebenswerte Welt. Deshalb beteiligt sich der Frauenbund an der Soli-Brot-Aktion.“ Der KDFB hofft auf eine große Beteiligung.