Gelungene Familienfreizeit im Allgäu – trotz „Corona“ Bedingungen!

Zum ersten Mal planten wir vom KDFB Diözesanverband Mainz die Familienfreizeit mit der Erwachsenenseelsorge des Bistums und dann kam noch „Corona“!

Nichts desto trotz wagten wir – Inge Langer und Hiltrud Lennert – dieses Experiment und mit uns 20 TN*innen. Die Hygienekonzepte von Haus und Busunternehmen wurden geprüft und bis zuletzt täglich die „Corona“ bedingten Auflagen im Blick behalten.

Trotz tragen des Mund/Nasenschutzes, ständiger Händedesinfektion und Abstand halten, war es eine gelungene Reise mit vielen Aktivitäten. Schloss Neuschwanstein, Walderlebniszentrum, Allgäuer Bergbauern Museum, Breitachklamm, Fendt Museum, sowie die Städte Füssen und Sonthofen waren Ziele.

Dazwischen gab es Bergtouren und spielerische Einheiten. Mit einem Impuls starteten wir in den Tag und in gemütlicher Runde ließen wir – die Erwachsenen – den Tag enden. Die Kinder übten täglich in Eigenregie für den Abschlussabend. Unter großem Applaus präsentierten die jungen Künstler ihr akrobatisches und witziges Programm. Einhellige Meinung: „Das war Spitze“!

Weniger ist mehr

Auf dem Bild (von Anneliese Parzinger) von links Christel Jakob, Walfriede Heinz, Gerda Brunnengräber, Gabi Froitzheim und Rosi Lamura.

Katholischer Frauenbund – ZV Lorsch – feiert Erntedank

Es ist schon zur Tradition geworden, dass der katholische Frauenbund nach dem Erntedanksonntag für seine Mitgliederinnen  eine Erntedankfeier in der katholischen Kirche ausrichtet.  Wegen der noch immer grassierenden Coronapandemie waren die Einhäuser Frauenbundschwestern in diesem Jahr zu Hause geblieben. Auch die sich üblicherweise anschließende Erntedankvesper im Paulusheim fiel COVIT-19 zum Opfer.

Einen besonderen Rahmen nimmt dabei die Dankandacht in der Pfarrkirche St. Nazarius ein. In der Andacht, die von Gerda Brunnengräber geleitet wurde, trugen die  Vorsitzende Walfriede Heinz, Christel Jakob, Gerda Brunnengräber, Gabi Froitzheim und Rosi Lamura Texte, Gebete und Fürbitten vor. Inhaltlich hielt sich Gerda Brunnengräber an die Themen Segen und gesegnet sein und die Bewahrung der Schöpfung durch bedachtes Sparen der Lebensmittel  – Recourcen.

Unter Christen sei das Segnen auch heute noch ein wichtiger Teil ihres Glaubens, so Gerda Brunnengräber, denn wen Gott segne, dem werde zugemutet, dass er zum Segen für andere Menschen werde. Sie erinnerte an Segenssprüche wie „An Gottes Segen ist alles gelegen“.  In der ehemaligen kommunistisch, atheistisch DDR habe es allerdings geheißen „Ohne Gottes Sonnenschein bringen wir die Ernte ein“, aber die DDR gebe es nun ja nicht mehr.  Ein weiteres Thema war die Bedrohung der Schöpfung, durch den Raubbau an der Natur und die Verantwortungslosigkeit der Menschen. Allein dadurch,  dass die Menschen sich durch die oftmals aggressive Werbung immer wieder verleiten lassen zu viele Lebensmittel einzukaufen und diese nach kurzer Zeit wegwerfen,  schade der Natur und Umwelt massiv. Gerda Brunnengräber belegte das mit Zahlen. So werden nur in den privaten Haushalten jährlich pro Kopf 62 Prozent der Lebensmittel weggeworfen, davon 44  Prozent Gemüse und 44 Prozent Obst, weil es nicht mehr ansehnlich genurg ist, 20 Prozent der Backwaren landen auf dem Kompost. Umgerechnet werden etwa 253 Euro jährlich durch unverbrauchte Lebensmittel ausgegeben.

Im Angesicht des wunderschön mit Erntegaben geschmückten Altars, den Walfriede Heinz mit einer Gruppe von Frauen mit Erntegaben bestückt hatte dankten die Gläubigen mit Liedern und Gebeten dafür, dass Lorsch von der  Coronapandemie   weitgehendst verschont geblieben sei. Damit das so bleibe, könne man auf Feiern gerne verzichten, betonte Gerda Brunnengräber, die die Texte für die Andacht ausgearbeitet hatte. Margit Münch an der Orgel gestaltete den Gottesdienst musikalisch. 

Text: Anneliese Parzinger

Bild: Christiane Ludwig-Paul

Pilgern für einen Tag!

„Gemeinsam unterwegs im Glauben“

Der Diözesanverband wagte dieses Angebot unter Corona bedingten Vorgaben  und 28 Frauen, davon eine mit Säugling und Hund aus verschiedenen Zweigvereinen nahmen es an. Start und Ende waren, bei idealen Wetterbedingungen, die Freilichtbühne in Heppenheim.

Die Diözesanvorsitzende Hiltrud Lennert, sowie ihre Stellvertreterin und Zweigvereinsvorsitzende von Heppenheim, Kerstin Vogl, freuten sich über den regen Zuspruch. Nach den Hinweisen zu den „AHA“ Regeln gab es den ersten Impuls abschließend mit dem Lied „Pilger sind wir Menschen“.

Eingeteilt in drei Gruppen pilgerten die Frauen durch Wald und Flur an Kirschhausen vorbei zum „Steigkopf“ zur Mittagsrast. Gestärkt ging es auf sehr schönen Waldwegen, unterbrochen von weiteren Impulsen an geeigneten Plätzen, im großen Bogen zurück zum Ausgangspunkt. Nach insgesamt 14 km klang der Tag bei einem Gläschen Sekt und Knabbereien auf den Stufen der Freilichtbühne aus. Zufrieden und dankbar begaben sich die Frauen auf den Heimweg. Fazit: auch in „Corona“ Zeiten kann man „bewegen“!

Spende an Wormser Tafel

Fleißige Frauen des KDFB Worms-Abenheim nähten Mund-Nasen-Schutzmasken, welche sie der Ortsverwaltung zur Abgabe an die Abenheimer Bürger zur Verfügung stellten. Die Nachfrage war sehr groß, sodass bis jetzt ein Erlös von 700 € erzielt wurde. Dieser wurde als Spende an die Wormser Tafel weitergeleitet. Jürgen Sehrt, Geschäftsführer der Tafel, bedankte sich schriftlich bei den „Owerumer“ Frauenbundsfrauen.

Maria Kaltenthaler

Leprakranken – eine Chance

Zum 38. Mal lud der Zweigverein Worms-Abenheim seine Mitglieder zur Aktion
„Einfacher Sonntag“ ein.

Trotz der gewaltigen medizinischen Fortschritte ist es bisher nicht gelungen, die weit verbreitete Lepra-Krankheit vollständig zu heilen. Dank der vielfältigen Hilfe konnten aber in der Bekämpfung dieser schlimmen Krankheit große Heilerfolge erzielt werden.
Die Aktion „Einfacher Sonntag „ unterstützt das Deutsche Aussätzige Hilfswerk , das sich bei der Behandlung der betroffenen Menschen große Verdienste erworben hat.

An Palmsonntag gestalteten die Mitglieder des Zweigvereins ihren Speiseplan mit einfachen Mahlzeiten. Der so ersparte Betrag, von insgesamt 350 Euro, konnte an die Leprahilfe weitergeleitet werden.

Maria Kaltenthaler

„Gemeinde first“

„Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“ – unter diesem Moto organisierte der Zweigverein Worms-Abenheim einige kreative Mitglieder und geeignete Stoffe einzelner Spender, um Mund-Nasenschutzmasken zu nähen.

„Gemeinde first“ sagte sich die Hobby-Näherinnen und nähten fleißig Masken. Diese wurden der Ortsverwaltung zur Verfügung gestellt, die sie gegen einen geringe Aufwandentschädigung an die Mitbürger weitergab. Den Erlös spendet der Zweigverein der Wormser Tafel.

Maria Kaltenthaler